KRAFTWERKSTYPEN

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Wasserkraftwerken in unseren Land:

Laufwasserkraftwerke

Sie sind die Dauerläufer am Fluss. Die Laufwasserkraftwerke an Flüssen
oder Kanälen stellen die häufigste Bauform unter den Wasserkraftanlagen
dar. Diese nutzen den Höhenunterschied zwischen Oberwasser und
Unterwasser, das sogenannte Gefälle, zur Stromerzeugung.
Sie verrichten ihre Arbeit zuverlässig und rund um die Uhr.

Das Hydros Wasserkraftwerk in Marling ist ein Beispiel
für ein Laufwasserkraftwerk.

 

Speicherkraftwerke

Speicherkraftwerke machen sich den Höhenunterschied zwischen einem
höher gelegenen Speichersee mit natürlichem Zulauf und dem tiefer
liegenden Wasserkraftwerk zu nutzen. Über den Druckrohrleitungen oder
Stollen fließt das Wasser in die Turbinen des im Tal gelegenen Krafthauses.
Ihr Einsatz erfolgt nur in Spitzenlastzeiten, wenn der Strombedarf kurzfristig
stark ansteigt.

Ein Beispiel für ein Speicherkraftwerk ist das 
Hydros Kraftwerk in Laas/Martell.

 

Pumpspeicherkraftwerk

Pumpspeicherkraftwerke dienen zur Speicherung von elektrischer Energie.
Das Wasser wird nachts, in Zeiten von Energieüberschuss, in ein höher
gelegenes, meist künstlich angelegtes Speicherbecken befördert.
Tagsüber, wenn der Stromverbrauch steigt, lässt man das Wasser aus
dem Speicherbecken auf die Kraftwerkturbinen fließen.
Die Generatoren sind in der Lage, in Sekundenschnelle anzulaufen.

 

 

 

Flexibel und ausgeklügelt

Auch bei der Nachfrage von Strom gibt es Spitzenzeiten und Zeiten mit niedrigem Verbrauch. Die so genannte "Grundlast" gibt dabei den Grundbedarf an Strom an.Die dafür benötigte Energie liefern in der Regel die Laufwasserkraftwerke, die praktisch ständig "laufen". In der Energieversorgung steigt der Strombedarf tagsüber, in den Stunden zwischen 6 Uhr morgens und 24 Uhr abends, meist über die Grundlast in den Bereich der Mittellast an. Speicherkraftwerke können in Zeiten besonders geringer Belastung abgeschaltet und im Mittellastbereich zur Abdeckung des Bedarfs eingesetzt werden. Spitzenlast bezeichnet eine kurzzeitig auftretende hohe Energienachfrage im Stromnetz, hauptsächlich zu Mittag und abends. Die für diese Spitzenzeiten benötigte Energie liefern hauptsächlich Speicher- und Pumpspeicherkraftwerke.
Mit ihren Wasserkraftwerken kann die Hydros GmbH nicht nur all diese unterschiedlichen Aufgaben bewältigen, sondern ist auch auf den plötzlich auftretenden Mehrverbrauch im Netz bestens vorbereitet.





Druckversion