Beispiele von Fischtreppen
UMWELTMAßNAHMEN

Bei der Errichtung neuer Wasserkraftwerke ist uns die Umweltverträglichkeit ein großes Anliegen.
Im Zuge der Planung eines Wasserkraftwerks werden die besten Lösungen für eine
harmonische Koexistenz von Stromproduktion und Natur
gesucht. Konkret werden im Zuge der Genehmigungsverfahren alle ökologischen Maßnahmen festgelegt, die bei der Realisierung von neuen Wasserkraftwerken umgesetzt werden müssen. So werden große Summen in Umweltmaßnahmen investiert.

Restwassermengen

Ausreichende Restwassermengen sorgen für eine natürliche Abflussdynamik in den Gewässern. Dabei können die vielfältigen Funktionen des genutzten Gewässers bewahrt werden.
Vor allem gilt dies für die Erhaltung der Lebensräume für Tiere und Pflanzen und für die
Bewahrung des Fließgewässers in seiner Funktion als wichtiges Landschaftselement.

Durchgängigkeit der Fließgewässer

Zur Gewährleistung der Durchgängigkeit der Fließgewässer für Fische und andere Lebewesen
auch nach dem erfolgten Bau der Kraftwerke werden Fischaufstiegsanlagen, so genannte „Fischtreppen“, vorgesehen.

Renaturierungsmaßnahmen

Durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen entstehen neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die einen sehr hohen ökologischen und ökonomischen Wert darstellen. Durch den Rückbau harter Uferverbauungen, durch die Schaffung von Bachaufweitungen und Seitenarmen und durch
die Wiederbelebung von Auen können wichtige Bereiche des Fließgewässers wieder naturnah gestaltet werden. So können z.B. die Einbringung von Störsteinen in die Bachsohle sowie die Anpflanzung von Gehölzen im Uferbereich die Qualität des Fließgewässers erheblich verbessern.

Rechengutbehandlung

Durch die Rechen und die entsprechenden Reinigungsvorrichtungen im Bereich der
Wasserfassung wird anfallendes Rechengut aus dem Wasser entfernt. Jedes Jahr können
so Tonnen von Treibgut – neben Laub, Ästen und anderen Stoffen überwiegend Plastiksäcke,
Flaschen und Dosen – aus unseren Gewässern entfernt werden.

Es ist uns zudem ein großes Anliegen, weitere Beeinträchtigungen der Umwelt durch die Wasserkraft, wie z.B. durch Spülungen und durch den Schwallbetrieb, in Zukunft umweltverträglicher zu gestalten.





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