GESCHICHTE DER NUTZUNG DES WASSERS

In den Jahrtausenden hat der Mensch gelernt, mit dem Wasser umzugehen und es in seinen Dienst zu stellen. Es ist den Menschen
zwar nie gelungen, das Wasser in seiner größten Dimension, jener des Meeres und seiner Wellen, zu bändigen. Wohl aber hat der
Mensch mit seinem Erfindungsgeist und seiner technischen Geschicklichkeit Teile des Wassers unter seine Herrschaft gebracht:
durch Wasserräder, Mühlräder, Kanäle, Staudämme, Rohrleitungen, wobei in erster Linie immer das Gefälle genutzt wurde.


In der Folge einige Jahreszahlen aus der „Wasserenergiegeschichte“ der Menschheit:

Um 4000 v. Chr.:

Bewässerungsanlagen in Ägypten, Mesopotamien                            

Um 2000 v. Chr.:

erste Wasserräder

Um 500 v. Chr:

erste Wassermühlen

Um 200 v. Chr.:

Große Wasserleitungsbauten der Römer

9. Jahrhundert n. Chr.:

unterschlächtige Wasserräder

11. Jahrhundert:

erste Gezeiten-Mühlen

14. Jahrhundert:

Oberschlächtige Wasserräder

Um 1750:

das Reaktionswasserrad

Um 1767:

das gusseiserne Wasserrad

1824:

die erste Turbine

1849:

die Francis-Turbine

1866:

erstmals Stromerzeugung aus Wasserkraft (Siemens)

1880:

das erste Wasserkraftwerk

1880:

die Freistrahlturbine (Pelton-Turbine)

1908:

erste große Talsperre in Deutschland (Edertalsperre)

1910:

die Kaplan-Turbine

1920er Jahre:

die ersten Wasserkraftwerke in Südtirol

1950er Jahre:

Kernkraftwerke mit Wasserkühlung

 

 





Druckversion